Auch wenn die Selbstständigkeit so viele Möglichkeiten eröffnet – ich kann in meiner Hauptbeschäftigung (verständlicherweise) nicht alle Leidenschaften unterbringen, mit denen ich mich gerne auseinandersetzen möchte. Darum gibt es OhneUmschweife – und OhneUmschweife ist nur ein Hobby. Das ist auch gut so, denn ich möchte hier ohne Druck schreiben, Content produzieren und mich ausleben.

Darum hat das Ganze hier keinen kommerziellen Zweck … sondern nur den, die Themen Selbstständigkeit, Minimalismus und Ernährung weiter hinaus zu tragen, als ich es im analogen Bereich kann. Immer wieder sitze ich mit interessierten Freunden und Bekannten zusammen, die mir Löcher in den Bauch fragen. Wie machst du das mit der veganen Ernährung auf Veranstaltungen? Wie mischst du dir dein Deo? Woher bekommst du die Inspiration? Wo suchst du dir deine Informationen zusammen?

Wie sich OhneUmschweife verändert hat

OhneUmschweife startete mal in 2017 als Blog für die deutsche Rechtschreibung. Damals brauchte ich ein privates Projekt, um meine berufliche Unterforderung auszugleichen.

Als ich mich im Sommer 2018 selbstständig machte, kamen plötzlich neue Themen und neue Menschen auf mich zu. Ich sprach mit vielen anderen Selbstständigen, über deren Businessmodelle, Preis- und Vertriebsstrukturen. Weil ich aus dem Kommunikationsmanagement/Branding komme und schon immer ein Fabel hatte, dachte ich: Warum OhneUmschweife nicht umbauen? Thema: Personal Branding für Selbstständige. Die Anfragen kamen, bevor die Seite fertig war. Ein halbes Jahr verging.

Dann nahm meine Auslastung derartig zu, dass ich nicht mehr dazu kam, mich großartig um OhneUmschweife zu kümmern. Jedenfalls nicht mit Content, den ich “aus dem Nichts” produzieren muss. Warum also nicht ein Thema nehmen, das mich eh jeden Tag beschäftigt? Also Selbstständigkeit in Kombination mit Minimalismus und Ernährung. Weil alles zusammenhängt und für mich nur in gesunder Kombination und Symbiose Sinn ergibt.

Mach deine eigene Spielwiese auf

Du hast ein heimliches Hobby? Eine Leidenschaft, mit der du dich eh schon täglich beschäftigst? Warum daraus nicht eine Website, einen Blog, einen Youtube-Kanal machen? Du traust dich nicht? Ich mich auch nicht wirklich.

Warum ich mich nicht traue

Jetzt denkst du vielleicht: Was denken die anderen über mich? Wer sieht das alles? Das machen doch schon hundert andere, wie kann ich mich da abgrenzen?

Diese Gedanken habe ich auch jeden Tag – aber mir hilft es, kleine Schritte zu machen. Ich bin mit einem kleinen Blog gestartet, der schon zweimal seinen Themenschwerpunkt geändert hat. Jetzt schreibe ich über Themen, mit denen ich mich vor einem halben Jahr noch nicht raus getraut hätte. Irgendwann möchte ich mit Videos starten. Aber alles nach und nach … denn irgendwann wache ich morgens auf und denke: Heute starte ich damit. So wie vor drei Tagen, als ich auf dem Rad saß und zu einem Kundentermin fuhr und dachte: Die Regale! Die Regale im Wohnzimmer miste ich jetzt endlich mal aus. 

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