Bei dem Thema Strategie werde ich immer wieder gefragt, wo sich denn ganz genau die Ergebnisse von den strategische Überlegungen wiederfinden? Wie und wo benutzt man nun die gut geordneten Gedanken? Darum möchte ich dir hier gerne ein ganz ganz wichtiges Beispiel vorführen.

Als Erstes die Frage: Findest du dich in der folgenden Aussage wieder?

“Aber ich weiß gar nicht, was ich dahin schreiben soll.”

Diese Aussage bezieht sich auf alles: Auf Social-Media-Kanäle, auf Blogposts, insbesondere auf die Website. Was soll ich da überall hinschreiben? Welche Inhalte kommen wohin? Wie komme ich dazu, kurz und knackig meinen Zuschauern sagen zu können, wofür ich stehe?

Ich glaube, dass das viele von uns kennen: Diese Schreibblockade. Und ich erwische mich tatsächlich jedes Mal dabei, wenn ich mir noch nicht sauber Gedanken über meine Ausrichtung und meine Ziele für mich oder einen bestimmten Kanal gemacht habe.

Darum habe ich gerade erst Instagram (endlich!) strategisch aufgeräumt.

Wie mich Instagram stresste

Oh man, Instagram. Wir beide haben so eine Art Hassliebe. Das ist ganz liebevoll gemeint, denn im Grunde mag ich Instagram. Ich hole mir hier viel Inspiration, schaue wie es andere machen, und mag es, in die Altbauwohnungen von völlig Fremden zu schauen.

Aber Instagram hat mich auch gestresst. Weil ich seit Beginn von OhneUmschweife Mitte dieses Jahres noch keine Ruhe hatte, mir eine saubere Strategie zu überlegen. Darum saß ich regelmäßig gestresst vor meinem Instagram-Account und überlegte zwanghaft, welche Bilder ich denn nun posten solle. Ich legte unzählige Brainstormings in meinem Bullet Journal an, nur um immer wieder festzustellen, dass das alles nicht so richtig darauf einzahlt, was ich eigentlich sagen und ausdrücken wollte. Regelmäßige Schreibblockaden (“Bildblockaden”) waren also vorprogrammiert.

Dann habe ich dem mentalen Stress den Kampf angesagt

Eines Tages hatte ich ein bisschen Luft – zwei Projekte liefen Anfang November aus und ich erklärte den Monat zu meinem Strategiemonat. Dementsprechend machte ich mich endlich auch an meine Instagram-Strategie. Ich schaute mir noch einmal meine Positionierung von OhneUmschweife an und welche Erkenntnisse ich daraus für Instagram ziehen kann.

Meine Erkenntnis

Letztendlich stehe ich dafür, Struktur in Themen hineinzubringen, Fäden zusammenzuführen und Businesses in ihrer Außendarstellung strategisch sauber aufzustellen. All das sollte sich in meinem Instagram-Profil widerspiegeln.

Das Ergebnis seht ihr mit einem Klick auf die Bilder links. Und ihr seht in meinem Instagram-Profil auch, wie ich mich vor der Einführung der neuen Strategie mit Fotos abgequält habe. Es ist wirklich kein schöner Anblick.

Eine Freundin riet mir, meine bisherige Instagram-Historie zu löschen, damit man nur noch die schöne, aufgeräumte Seite meines Profils sieht. Aber irgendwie möchte ich das nicht. Weil es zeigt, wie viel Struktur ausmachen kann. Und wie wenig Stress ich nun mit Instagram habe. Es stresst mich einfach nicht mehr. Die Grafiken sind bis Weihnachten durchgeplant und liegen wartend in OneDrive. Ich weiß, was ich mit ihnen ausdrücken möchte und freue mich jeden Morgen darauf, zu den eingeplanten Grafiken einen kleinen Text zu schreiben.

Genauso kann es auch mit der Website aussehen

Es kann so stressig sein, sich jedes Mal von Neuem überlegen zu müssen, was man jetzt wohin schreibt. Was kommt alles auf die Startseite? Und wie überzeuge ich auf meiner Über-Mich-Seite? Auf welche Angebote möchte ich mich fokussieren und über welche Kanäle promote ich sie am besten? Welche Themen soll ich in meinem Blog behandeln? In welchem Format oder mit welchem Schwerpunkt möchte ich meine Referenzen darstellen?

In meiner Arbeit mit selbstständigen Frauen sammeln wir diese Inhalte zusammen, um in jeder Situation die richtigen Sätze rausholen zu können. Das hat nichts mit Monotonie zu tun (man muss es ja nicht immer 1zu1 formulieren), sondern mit einer Konsistenz, die sich durch alles durchzieht.

Und mit deinem Kontext

Alles, was du tust, muss in einem Kontext stehen. Egal ob es ein Text auf deiner Startseite ist, ein Blogbeitrag oder ein Post auf Facebook. Aber auch dieser Kontext muss natürlich gut überlegt sein. Er ergibt sich meist aus der Positionierung deiner Marke. Und aus einem groben oder detaillierteren Plan, was du wann und wo posten möchtest. Das heißt nicht, dass du aus allem eine große Sache machen musst. Aber deine Inhalte sollten aufeinander aufbauen. So verpasse ich jede Woche meinem Instagram-Profil ein grobes Thema. In der einen Woche zielen die Grafiken mit ihren Zitaten und Hashtags auf das Thema #startwithwhy ab. In der nächsten Woche geht es um die #struktur deines Businesses. Diese einzelnen Themen ziehe ich jedes Mal aus meiner Markenstrategie, die mir immer genau den Weg aufzeigt.

Schau mal bei meinen Themen vorbei, um einen besseren Überblick darüber zu bekommen, was deine Content-Basis ausmacht.

 

Was sind deine größten Herausforderungen bei der Content-Produktion für deine Medien und Kanäle? Teile sie mit uns.

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