Letzte Beiträge

OhneUmschweife_Blogbeitrag_Lohnt sich ein Round-up-Post

Round-up-Post: Lohnt sich der Aufwand?

Vor ein paar Wochen entschied ich mich dazu, meine eigene Zielgruppe stärker auf Frauen zu fokussieren. Diese Entscheidung wollte ich gerne in wertvolle Inhalte umwandeln – aber wie? Ich schreibe hier natürlich viel über mich selbst, über meine eigenen Entscheidungen, meinen Berufsalltag. Aber wäre es nicht spannender, ein bunteres Bild von dieser Entscheidung zu zeichnen und in dem Rahmen auch andere Frauen mit derselben Entscheidung dazu zu befragen?

Ein Round-up-Post mit 20 Frauen

Ein Round-up-Post ist eine tolle Möglichkeit, wirklich wertvollen Content auf die eigene Seite zu bringen, durch eine Gemeinschaftsarbeit mehr Sichtbarkeit für alle zu erreichen und gleichzeitig mit so vielen verschiedenen tollen Menschen in Kontakt zu kommen. Und es ist natürlich eine Win-Win-Situation für alle, denn jede Beteiligte liefert mir Inhalte für meine Seite, hat in gleicher Weise aber auch die Möglichkeit, sich selbst vorzustellen und die Inhalte auf den eigenen Kanälen zu teilen.

Organisatorisches

Ein Round-up-Post besteht aus verschiedenen Meinungen, Beiträgen, Statements zu einem bestimmten Thema. Also habe ich auf Facebook in zwei Frauennetzwerk-Gruppen einen Aufruf gestartet und nach Teilnehmerinnen beziehungsweise Empfehlungen gefragt.

Die Rückmeldungen

Herausgekommen sind 31 Frauen (beziehungsweise 32, weil ein Doppelteam dabei war, aber ich behandele sie hier der Einfachheit halber als eine Person/ein Business), die ich letztendlich per Mail angeschrieben habe.

Von 31 Teilnehmenden haben 18 tatsächlich in der vorgegebenen Frist ihre Antworten auf die Interviewfragen zurückgeschickt.

5 Frauen haben abgesagt. Der Rest hat sich nicht zurückgemeldet.

Nach den Erfahrungswerten anderer ist das eine ganz gute Quote. Bei Round-up-Posts empfiehlt es sich auf jeden Fall, mindestens doppelt so viele Interviewpartner anzufragen, wie man benötigt. Die gute Quote liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich auch in einer geschlossenen Gruppe unterwegs war, wo ich die Teilnehmerinnen teilweise persönlich kenne. In der anderen öffentlichen Gruppe sind zig Tausende unterwegs – da schlägt eher die Anonymität zu. Die Mischung hat mir aber sehr gefallen – so habe ich wieder Frauen und deren Business kennengelernt, die ich vorher nicht auf dem Radar hatte.

Die Anfrage

In der Interviewanfrage per Mail standen die folgenden Punkte:

  • Vorstellung von OhneUmschweife und mir und was ich hier eigentlich mache
  • Der Hintergrund für die Kurz-Interview-Anfrage, nämlich meine eigene Entscheidung, mich auf die Zielgruppe Frauen zu fokussieren
  • Wie, wo, wann der Blogbeitrag veröffentlicht wird (Website, Social Media)
  • Die drei Interviewfragen: 1. Beschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du dich selbstständig gemacht hast. 2. Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen? 3. Magst du keine Männer?
  • Die Maßgabe, dass pro Antwort maximal 5 bis 10 Sätze geschrieben werden sollen
  • Die Bitte um ein Bild sowie einen Link, den ich bei jeder Teilnehmerin hinterlegen werde

Und die Antworten, die ich zurückbekommen habe, sind so klasse! Lest selbst.

Erkenntnisse

Meine Top 3 Erkenntnisse rund um dieses Miniprojekt:

  1. Es dauert immer länger, als man denkt. Ich wusste, dass es aufwendig wird, aber dass es so aufwendig werden würde … Ich habe meine Zeit nicht getrackt, aber ich schätze, dass ich circa 20 bis 25 Stunden Aufwand mit dem Blogbeitrag hatte. Und damit komme ich schon zu Punkt 2.
  2. Vorgaben sind gut, noch mehr Vorgaben sind besser. Ich hatte mich davor gescheut, beispielsweise eine Wörteranzahl vorzugeben – ich wollte nicht übertrieben strukturiert wirken. Im Nachhinein gesehen hätte mir das allerdings viel Arbeit erspart. Denn natürlich versteht jeder unter 5 bis 10 Sätzen etwas anderes.
  3. Ja, es ist viel Arbeit, klar. Aber womit ich nicht gerechnet hatte, waren die vielen lieben und herzlichen Mails, die ich zurückbekommen habe. Und das passt auch zu den Erfahrungen, die ich die letzten Monate in meiner Selbstständigkeit gemacht habe: Frauen unterstützen sich einfach wahnsinnig gerne. Nichts mit Ellbogen oder so. Win-Win-Situation für alle!

So viel Energie

Und das möchte ich gerne noch einmal herausstellen: Das Schönste an dem Ganzen war, dass ich so viele herzliche Rückmeldungen bekommen habe – von so vielen tollen, einzigartigen Frauen. Hier habe ich wieder gesehen, wie wahnsinnig gemeinschaftlich es sein kann, selbstständig zu sein – ganz nach dem Motto:

Gemeinsam einsam.

Und um damit die Ausgangsfrage „Lohnt sich ein Round-up-Post überhaupt?“ noch einmal aufzugreifen: Auf jeden Fall! Und das in vielerlei Hinsicht.

Von Frauen fuer Frauen_Blogbeitrag_Fokus Frauen

20 Selbstständige erzählen, warum sie sich auf die Zielgruppe Frauen fokussieren

(Werbung aufgrund von Namensnennungen – unbezahlt)

 

Mit meiner Beratung zu Personal Branding möchte ich andere selbstständige Frauen sichtbarer machen – das ist der Kerngedanke hinter meiner Arbeit mit OhneUmschweife. Und als ich mich vor ein paar Wochen entschied, meine Zielgruppe komplett auf Frauen zu fokussieren, fragte ich mich, was für meine Blog-Leserinnen am wertvollsten wäre. Ich weiß nicht, wie es euch geht – aber in meiner eigenen Selbstständigkeit sind für mich immer die Berichte am hilfreichsten, in denen andere Selbstständige erzählen, warum und wie sie etwas gemacht haben.

Darum stellen sich hier 19 tolle und energiegeladene Frauen in einem kurzen Interview vor (+ ich = 20, klingt besser 😉 ), die sich aus den verschiedensten Gründen für die Zielgruppe Frauen entschieden haben. Coaches, Mentorinnen, Entrepreneurinnen … Sie alle verfolgen ihre individuellen Business-Ideen, haben aber alle etwas gemeinsam:

Sie wollen etwas schaffen, ihren eigenen Weg gehen und damit andere unterstützen.

OhneUmschweife wird fokussierter

Vor ein paar Wochen kam mir also irgendwann der Gedanke, ohne dass ich ihn bewusst forciert hatte: Ich möchte mich komplett auf Frauen fokussieren.

Als ich mit OhneUmschweife als Marke für die Beratung zu Personal Branding für Selbstständige startete, hatte ich mich bewusst gegen ein bestimmtes Geschlecht entschieden. Ich wollte mich auf Menschen mit Herzensthema fokussieren, und das betrifft doch wohl beide Geschlechter, oder?

Aber ganz automatisch richtete ich meine visuelle Kommunikation auf Frauen aus. Und merkte Schritt für Schritt, dass das, was ich hier tue, eher Frauen anspricht. Meine Stärken sind Struktur und Kreativität in Kombination, um mit zielgerichteten Strategien von einem Herzensthema zu einem sichtbaren Business zu gelangen. Mit meiner eigenen Denke als Frau, dem Bewusstsein für Fragen und innere Hürden, die frau beim Aufbau einer Selbstständigkeit hat, und der Fähigkeit, viele Gedanken in ein sinnvolles Konzept zu kippen, kann ich Frauen unterstützen, aus ihrem Herzensthema ein sichtbares Business zu gestalten.

Ich habe meine Interviewpartnerinnen gefragt: „Magst du keine Männer?“ – und natürlich möchte ich diese Frage selbst auch gerne beantworten:

Natürlich mag ich Männer! Es gibt großartige, lustige, clevere, tolle Männer überall dort draußen. Genauso wie es diese Frauen gibt. Und wenn ich eine Anfrage von einem Mann bekomme, muss einfach die Chemie für die Zusammenarbeit stimmen. Genauso wie bei jeder Frau, mit der ich zusammenarbeite. Für mich ist das keine Frage des Geschlechts, sondern des eigenen Fokus.

Von Frauen für Frauen

Daniela Batista Dos Santos, Gründerin von The Circle of Wonderwomen

Daniela Batista Dos SantosBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Ich bin die Gründerin von The Circle of Wonderwomen. Ich unterstütze Frauen dabei, sich zu entfalten und ihre Authentizität zu leben. Ich helfe nicht nur Frauen in Einzelsessions, sondern gebe ihnen eine Stimme im Circle und bringe sie mit anderen Gleichgesinnten zusammen.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Tatsächlich aus einer persönlichen Erfahrung heraus.

Ich bin in meinem Leben immer großartigen Frauen begegnet, die innen und außen schön waren, doch ihre Schönheit nie sehen konnten. Das hat mich sehr geprägt, da mich das immer unfassbar schmerzte. Daher möchte ich gerne Frauen unterstützen, ihre Schönheit zu sehen und sich nicht mehr so klein zu machen.

Magst du keine Männer?

Haha, ich liebe diese Frage!

Doch total – meine Arbeit ist nicht gegen Männer, sondern für Frauen. Und indirekt auch für Männer, denn wenn man Frauen empowert, haben ihre Männer auch etwas davon. 😉

Anke Pauli, guanshe

Anke PauliBeschreib bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Mein erstes Projekt ist ein internationales Online-Netzwerk für Frauen zu den Schwerpunktthemen Selbstständigkeit, Unternehmensgründung und Finanzen. Es richtet sich an Frauen, die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen oder es bereits sind und/oder die anfangen möchten, sich selbst um ihre Finanzen zu kümmern (wie Vermögensaufbau und Altersvorsorge). Neben einem Forum zum Austausch, Beiträgen, Veranstaltungen u. v. m. wird es in Kürze einen Pool an mehreren Expertinnen geben, die die Mitglieder mit ihrem fundierten Fachwissen unterstützen und konkrete Antworten auf Fragen sowie Ratschläge geben.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

„Mein Mann kümmert sich um Geld und Altersvorsorge.” Das ist leider ein typischer Satz, den man noch von zu vielen Frauen hört. Mit Elternzeit und/oder Arbeit in Teilzeit sparen sie dann aber kaum etwas für die spätere Rente an. Und kommt es dann noch zu einer Trennung, müssen viele Frauen finanziell komplett bei Null anfangen.

Es findet zwar seitens der Frauen ein immer größeres Bewusstsein gegenüber ihren Finanzen statt, allerdings unternehmen viele trotzdem noch nichts. Hier möchte ich ansetzen, denn gerade bei Themen wie Finanzen und beruflicher Selbstständigkeit fühlen sich viele Frauen wohler, wenn sie unter sich sind, Unterstützung von anderen Frauen erhalten und sich gegenseitig ermutigen, austauschen und anspornen können.

Magst du keine Männer?

Ganz und gar nicht. 🙂 Ich bin ja selbst seit 13 Jahren glücklich verheiratet, mein Mann ist zudem mein engster Vertrauter und eine Riesenstütze bei meinem Vorhaben. In manchen Situationen sollten wir Frauen uns die Männer aber tatsächlich als Beispiel nehmen und wie sie (oder zumindest viele von ihnen) handeln, so beispielsweise bei Gehaltsverhandlungen (viel mehr fordern, wenn man gut in seinem Job ist!), sich selbst sichtbarer machen (der Chef wird sicherlich nicht von sich aus auf einen zukommen!) oder sich auf einen Job bewerben, auch wenn man nicht alle Anforderungen erfüllt.
Wir Frauen müssen auf jeden Fall viel mutiger werden!

Steffi & Caro von Soul Rebel Coaching

Soul Rebel CoachingBeschreibt bitte euer Herzensthema, mit dem ihr selbstständig seid.

Mit Soul Rebel Coaching begleiten wir Frauen auf ihrem Weg zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstführung im Leben. Damit sie ein mutiges, starkes, echtes Leben gestalten können, das wirklich ihnen entspricht. Sich zu trauen, eigene Regeln aufzustellen und seinen Wert zu kennen, steht im Zentrum unserer Arbeit. Dafür bieten wir 1:1-Coachings, Workshops und Soul Rebel Meetups an. Es gibt viel zu viele Frauen, die keine Ahnung haben, wie toll sie sind. Das wollen wir ändern. Und zwar jenseits von Tschakka-Tschakka und Höher-Schneller-Weiter-Ansprüchen, dafür alltagsnah und lebenstauglich.

Warum fokussiert ihr euch ausschließlich auf Frauen?

Zum einen aus dem einfachen Grund, weil wir gern mit Frauen arbeiten. Es macht uns einfach Spaß! Außerdem können wir mit den Frauen besonders gut mitfühlen, denn schließlich sind wir selbst Frauen.

Besonders macht die Arbeit mit Frauen die Tatsache, dass es viele thematische Überschneidungen zwischen ihnen und uns gibt – das ist eine besondere Ebene, die in der Zusammenarbeit entsteht. Wir wissen, wie es sich anfühlt, negativ über sich selbst zu denken und sich dadurch klein zu halten, aber eben auch, wie es funktioniert, dass man sich da selbst herausarbeitet und so neue Möglichkeiten für sich schafft.

Mögt ihr keine Männer?

Im Gegenteil: Wir lieben Männer! Männer sind wunderbar! Das hatten wir auch mal in einem Social-Media-Posting genau mit diesem Statement – „Wir lieben Männer“ – deutlich gemacht. Im Zuge von neo-feministischen Debatten und Bewegungen denken wir, dass es wichtig ist, hier klar Stellung zu beziehen. Es geht uns nicht darum, einen Graben zwischen Frauen und Männer zu hauen, sondern im Gegenteil darum, dass sie sich letztlich besser verstehen. Das passiert in der Regel automatisch, wenn Frau sich selbst besser versteht und vor allem mehr wertschätzt.

Aline Pelzer, Female Power PR

Aline PelzerBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Meine Vision ist es, Frauen in die Sichtbarkeit zu bringen – und das nicht mit aalglatten Marketing Konzepten, sondern persönlicher Public Relations (PR), also Öffentlichkeitsbeziehungen. Denn Public-Relation-Strategien sind genauso individuell einsetzbar wie die Herzensprojekte meiner Kundinnen.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Ich habe lange in Werbeagenturen gearbeitet und gesehen, dass Kunden dort oft ein PR- & Marketing-Konzept aufgedrängt bekommen. So wollte ich nicht in meiner Selbstständigkeit arbeiten. Denn das ist nicht zeitgemäß.

Bei meiner Dienstleistung habe ich mich bewusst für Frauen entschieden, denn diese „leiden“ zu oft unter dem Irrglauben, nicht auffallen zu dürfen. Das ist jedoch Quatsch und beruht zumeist auf Blockaden aus der Kindheit. Deshalb sehe ich mich als Sparrings-Partnerin und zeige meinen Kundinnen Sichtbarkeits-Wege auf und gebe PR-Tools an die Hand, mit denen Sie sich wohl fühlen.

Magst du keine Männer?

Klar, meine männlichen Freunde sind mir sehr wichtig – ich kann mich ihnen immer anvertrauen und sie helfen mir bei meiner persönlichen Weiterentwicklung.

Julia Fremder, JILLA Atelier

Julia FremderBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Als Designerin & Illustratorin liebe ich es zu zeichnen und habe einen großen Faible für hochwertiges Handwerk. Mein Wunsch war es, Produkte im Bereich Mode mit detailreichen, üppigen und persönlichen Illustrationen zu versehen. Ich wollte ein Label erschaffen, das hochwertige Handzeichnungen und Handkolorationen anbietet, die jedes Produkt zu einem Unikat machen.

So entstand JILLA Atelier – ein feminines und ethisches Hamburger Label für Fashion, Accessoires und Schmuck. Für JILLA werden nur Materialien genutzt, die tierfreundlich, ethisch, fair und möglichst vegan sind. Von jedem gekauften Produkt geht zudem ein Beitrag an den Tierschutz. JILLA bietet coole, tierfreundliche Fashion-Eyecatcher für die urbane Frau von heute.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Dass sich mein Label auf Produkte für Frauen spezialisiert hat, liegt daran, dass ich selbst eine Frau bin. 😉 Das war keine bewusste oder selektierende Entscheidung, sondern ergab sich daraus, dass ich meinen eigenen Wünschen gefolgt bin und Produkte erstellen wollte, die ich selbst tragen kann. Zudem möchte ich gerade im Bereich Damenmode zu bewussteren Kaufentscheidungen ermutigen, bei denen auf tierische Anteile wie Pelz und Leder verzichtet wird.

Magst du keine Männer?

Ganz im Gegenteil, auch Männer sind herzlich dazu eingeladen, JILLA zu nutzen! Für die Herren dieser Welt ist JILLA nämlich eine hervorragende Möglichkeit, um der Dame ihres Herzens eine Freude zu machen und sie mit einem Unikat zu beglücken. 🙂

Janina Rüger, Coaching für Frauen

Janina RuegerBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Die Kunst des Auftretens ist für mich als Musikerin naturgemäß ein Herzensthema. Ausstrahlung, Raumwirkung, Körpersprache, Inszenierung und Sprache sind Elemente, die meiner Ansicht nach mindestens die Hälfte des Erfolgs eines Auftritts, egal ob Präsentation oder Meeting, ausmachen. In meinen Seminaren spreche ich mit Frauen, die fragen, ob sie besser Hosenanzug oder Kleid tragen, um souverän rüberzukommen. Viel wichtiger, egal ob Frau oder Mann, ist meine Haltung in Kleid oder Hosenanzug und wie überzeugend meine Stimme klingt. Dinge, die man lernen kann.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Ich glaube, dass sich Frauen, wenn sie ihr berufliches Weiterkommen planen und bewerten, viel zu sehr damit beschäftigen, dass sie Frauen sind! Eine gewagte These, ich weiß.

Frauen und Männer sind nicht gleich. Sie erzielen mit der gleichen Aktion, wie z. B. auf den Tisch hauen, eine gänzlich unterschiedliche Wirkung: Stark, vielleicht ein bisschen zu grobschlächtig, aber zielstrebig vs. emotional und unkontrolliert, auf jeden Fall nicht souverän. Darüber kann frau sich aufregen. So wie sich ein Mann aufregen kann, dass er im Abendkleid lächerlich wirkt. Ich möchte Frauen dabei unterstützen, ihre Außenwirkung gezielt zu trainieren und ihre Präsentation wirkungsvoller zu gestalten.

Magst du keine Männer?

Warum sollte ich nicht? Coco Chanel sagte: „Die selbstsichere Frau verwischt nicht den Unterschied zwischen Mann und Frau – sie betont ihn.“ Es gibt doch nichts Spannenderes. 🙂

Kristin Woltmann, Life Coach & Mentorin

Kristin WoltmannBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Ich lebe und liebe echtes Female Empowerment! Ob es darum geht, auf der Basis ihrer einzigartigen Persönlichkeit das eigene Herzensbusiness aufzubauen und beruflich nachhaltig erfolgreich zu sein. Oder ob sie noch auf der Suche nach ihrer Berufung sind und sich ein Leben gestalten wollen, das sie zu 100% begeistert! Als Female Empowerment Coach und Business Mentorin habe ich bereits mehr als 1.000 Frauen bei ihrer beruflichen und persönlichen Selbstverwirklichung unterstützt.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Aus meiner eigenen Geschichte heraus war es mir ein Herzensbedürfnis, mich auf die Entwicklung von uns Frauen zu fokussieren und mich besonders für Frauen mit Ambitionen zur beruflichen und persönlichen Selbstverwirklichung stark zu machen. Ich bin dabei einfach meiner weiblichen Intuition gefolgt und habe damit einen Nerv getroffen. Heute gehört mein Podcast CELEBRATING YIN mit über 1 Million Downloads zu den erfolgreichsten Podcasts rund um die Persönlichkeitsentwicklung von uns Frauen. Dabei konzentriere ich mich immer wieder auf den „weiblichen Weg“, der einfach anders ist als das große „Tschakka-tschakka“ oder Hustle-Getue, was in der yanglastig geprägten Welt da draußen häufig zu erleben ist.

Magst du keine Männer?

Von diesen weiblichen Prinzipien können übrigens auch Männer enorm profitieren, denn das Wissen rund um den weiblichen Weg ist nicht nur für uns Frauen nützlich. So habe ich auch einige männliche Podcasthörer und Klienten, die es als sehr wertvoll und heilsam empfinden, mehr über die YIN-Qualitäten und die Umsetzung in ihrem Alltag zu erfahren. Ich finde das großartig und wünsche mir mehr solcher aufgeschlossenen, mutigen Männer – natürlich neben meiner weiblichen Community!

Karin Heinzl, MentorMe

Karin HeinzlBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Mit MentorMe unterstützen wir Frauen, ihre beruflichen Ziele zu finden und zu erreichen. Wir bringen weibliche Berufsanfänger und Young Professionals (als Mentees) mit Berufserfahrenen als Mentoren zusammen. Die Mentoren unterstützen die Mentees ein Jahr lang, damit diese ihre Ziele erreichen. Zusätzlich bieten wir praxisbezogene Trainings an, wie z. B. CV-Ceck, Rhetorik und Verhandeln. Außerdem bieten wir verschiedene Networkingformate an, online und in Person, um berufliche Kontakte zu knüpfen und Menschen aus verschiedensten Branchen und Tätigkeiten kennenzulernen.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Primär möchte ich Menschen unterstützen … und irgendwo mussten wir anfangen. Das heißt aber nicht, dass Männer nicht auch unsere Angebote bräuchten. Frauen haben nur oft mehr innere Hürden und sind meist selbstkritischer. Also warum nicht bei ihnen beginnen?

Magst du keine Männer?

Ich liebe Männer! Unsere Mentoren sind ja auch Männer – und das ist gut, richtig und wichtig! Gelegentlich bewerben sich auch Männer als Mentees. Die nehmen wir auch an, denn auch Männer brauchen auf ihrem Weg berufliche Unterstützung. Unser Fokus und personelle Ressourcen liegen allerdings momentan auf Frauen; aber das kann sich ja in Zukunft noch ändern.

Bettina Greschner, Dein Weg zu dir

BettinaGreschnerBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Der Krebs hat mir mein Leben geschenkt. Ich habe mich 39 Jahre nicht gespürt, meine Bedürfnisse und Wünsche nicht gelebt. Ich wurde gelebt und der Krebs hat mir nicht nur mein Leben geschenkt, sondern auch mein Herz geöffnet. Meine Motivation ist es, Frauen in ihre Bestform zu bringen. Sie zu inspirieren, an sich selbst zu glauben! Ich zeige ihnen, was ihre wirklichen inneren persönlichen Antreiber sind, die ihr wahres ICH zum Vorschein bringen. Mit viel Klarheit, die ihren persönlichen Selbstwert steigern. Jede Herausforderung als Chance für ihr Leben zu sehen und sich auf ihr eigenes Bauchgefühl – die Intuition – zu verlassen. Lebe DEINE Stärken und Talente!

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Mit meiner persönlichen Erfahrung und als Business-Mama können sich viele Frauen mit mir identifizieren. Dieses Gefühl, sich permanent im Kreis zu drehen, den Fokus zu verlieren und so weder Beruf noch Familie gerecht zu werden, ganz zu schweigen von sich selbst …

Bei vielen Frauen liegen die Hauptgründe von Überlastung und/oder Scheitern in Familienproblemen. Vorwürfe, Missverständnisse, Zeitmangel … Es hat sich einfach im Coaching entwickelt, dass ich intuitiv spürte: Mein Jahres-Coachingprogramm möchte ich in einer geschützten Gruppe von 6 Personen ausschließlich für Frauen an der Ostsee anbieten.

Magst du keine Männer?

Klar, unbedingt. 🙂 Besonders meinen Mann und meinen Sohn. 🙂 Männer sind großartig. Im Einzelcoaching, die ich auch vereinzelt für Männer anbiete,  habe ich bereits mit männlichen Klienten sehr gute Ergebnisse erzielt.

Antje Rach, Worte & Wandel

Antje Rach im Interview für OhneUmschweife zum Thema: Zielgruppe Frauen für das eigene Business und HerzensthemaBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Kinder, Karriere, Kacke? Schöne Alliteration, unschönes Ergebnis. Darüber, wie man (und frau) es anders machen kann, sprechen wir in meinen Coachings und Workshops. Unter dem Motto: Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt helfe ich Eltern, die Hürden rund ums Elternsein leichter zu nehmen. Mein Fokus liegt dabei auf der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Da geht es um partnerschaftliche Aufteilung, Organisation, Selbstfürsorge – und häufig auch um das Thema berufliche Neuorientierung.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Trotz aller „aktiven Väter“ sind es meist immer noch die Mütter, die zurückstecken: beruflich und – mit Blick auf die Rente – langfristig auch finanziell. Wie ich in meiner Arbeit immer wieder feststelle, sitzen die traditionellen Rollenmuster sehr fest in den Köpfen. Und zwar auch in denen der Frauen. Sie sind es aber, die sagen müssen: Ich möchte es anders machen. Deshalb biete ich meine Workshops zur Karriereplanung ausschließlich für Frauen an. Als geschützten Raum zum Austausch, zur Inspiration und zum Mut-Tanken. Meine Erfahrung ist, dass Frauen unter sich sehr viel offener sind; sie teilen eher ihre Situation, sie trauen sich eher Fragen zu stellen, Neues zu denken und auszuprobieren. Und genau das braucht es.

Magst du keine Männer?

O Gott, wie antworte ich da jetzt so diplomatisch, dass meine drei Jungs zu Hause mich nicht rausschmeißen. 😉

Karin Schwaer, Gehaltssprung

Karin SchwaerBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Meine Mission ist es, qualifizierte und seit einigen Jahren im Job erfolgreiche Frauen davon zu überzeugen, sich aktiv um ihre Gehaltsentwicklung zu kümmern. Gerne unterstütze ich sie dabei, „gut gelaunt und bestens vorbereitet“ in die Gehaltsverhandlung zu gehen.

Das Problem ist, dass Frauen häufig gar nicht erst FRAGEN – und die Gründe dafür sind vielfältig. Im Ergebnis wird das Thema dann verdrängt in der Hoffnung, dass „die andere Seite“ freiwillig auf einen zukommen wird. Das ist aber eher unwahrscheinlich. Und selbst wenn, ist das ein ziemlich sicheres Indiz dafür, dass mit aktiver Verhandlung mehr herausgeholt werden könnte, als „freiwillig“ angeboten wird.  Denn es ist leider so: Wer nicht fragt, bekommt (meistens) auch nichts.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Weil die oben beschriebenen Probleme deutlich häufiger Frauen betreffen als Männer. Frauen ist das „Verhandeln in eigener Sache“ einfach unangenehm. Für Frauen sind es zwei völlig getrennte Paar Schuhe, ob sie für sich selbst oder für andere verhandeln.

Als langjährige weibliche Führungskraft kenne ich das Dilemma aus eigener Erfahrung. Es ist für mich wirklich eine Herzensangelegenheit, Frauen davor zu bewahren, sich nach vielen Berufsjahren Untätigkeit, Dummheit oder Naivität und jede Menge verschenktes Geld vorwerfen zu müssen. Dafür muss das Problem klar erkannt und entsprechend gehandelt werden.

Magst du keine Männer?

Mein Motto lautet: Der Job soll Spaß machen und das Geld muss stimmen. Zweifelsfrei können Frauen da von Männern viel lernen. Männer wissen einfach besser, wie das System (derzeit noch) tickt. Sie haben es erfunden. 🙂 Frauen sind einfach „noch neu im Geschäft“.

Monika Frauendorfer, Markenberatung

Monika Frauendorfer im Interview für OhneUmschweife zum Thema: Zielgruppe Frauen für das eigene Business und HerzensthemaBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Mein Herzensthema ist, selbständige Frauen und insbesondere Business Moms mit ihrem Business sichtbar zu machen. Die Zutaten, die ich als Markenberaterin mit meinen Kundinnen erarbeite: ein starkes Markenherz , eine Botschaft, Fokus und Mut zur Authentizität. Denn wir Frauen müssen dringend anfangen, mit erhobener Brust nach Außen zu treten und stolz zu präsentieren, was in uns steckt und welchen unfassbaren Mehrwert wir der Gesellschaft durch unsere Arbeit in Familie und Beruf bieten – und auch endlich selbst unsere Power sehen und an sie glauben! Das ist, wofür ich täglich lebe, auch für meine Kinder.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Die Arbeitswelt ist immer noch sehr von Männern dominiert und insbesondere hochqualifizierte Frauen und Mütter werden durch genau diese sehr männliche Arbeitswelt aus meiner Sicht diskriminiert. Ich hab das selbst nach meiner Elternzeit sehr schmerzlich verspürt, es bei meinen Freundinnen miterlebt. Darum brauchen wir unsere eigenen Netzwerke, privat wie beruflich. Und wir brauchen mehr Sichtbarkeit, mehr Selbstbewusstsein.

Ich habe mich aufgrund meiner eigenen Geschichte von Anfang an für Frauen im Business und Business-Aufbau entschieden und liebe den Austausch, die gemeinsame Ebene und die Intelligenz, auf die ich tagtäglich stoße.

Magst du keine Männer?

Oh doch, ich mag Männer! In meinen Festanstellungen war es sogar oft so, dass ich besser mit den männlichen Kollegen klarkam als mit den weiblichen. Das lag sicherlich aber auch daran, dass ich, wenn ich in der Projektsteuerung in Not war, durch den Einsatz von Charme viel einfacher bekommen habe, was ich gerade dringend brauchte. Aber Männer brauchen in der Arbeitswelt keinen Support für mehr Sichtbarkeit. Und Frauen kann ich mit meiner Kompetenz überzeugen. Darum habe ich mich für Frauen entschieden. 😉

Gabriele Koch-Epping, Naturheilpraxis

Gabriele Koch-EppingBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Mir ist es ein Anliegen, Frauen in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Selbstfindung zu stärken. Es liegt mir am Herzen, Frauen zu helfen, ihre Blockaden zu lösen und ihre Ziele zu erreichen.

Ich bin 49 Jahre und habe auf meinem Weg viel Hilfe von tollen Frauen gehabt, die mir zeigten, wie ich ein freies, selbstbestimmtes und spannendes Leben führe. Heute gebe ich das Gelernte weiter. Es ist jedes Mal eine Freude, Frauen dabei zu beobachten, wie sie sich im Coaching mit mir entfalten.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Ein schlauer Mensch sagte mal: „Mach dein Hobby zum Beruf, dann musst du nie mehr arbeiten.“ In Bezug auf deine Frage bedeutet das: „Mach das, was dir am meisten Spaß macht.“ Ich arbeite einfach gerne mit Frauen, ich liebe ihre Art zu denken. Und nicht zu vergessen, davon verstehe ich was, denn ich bin eine Frau. 😉 In meinen Tageskursen geht es um wichtige Themen des Lebens, Trauer, Loslassen, Alleine sein, Neuausrichtung … Die schamanische Ausbildung, die ich anbiete, ist in gemischten Gruppen. Meine sonstigen Kurse bot ich anfangs auch in gemischten Gruppen an. Aber die Stimmung ist eine andere, wenn man nur mit Frauen arbeitet. Und das macht mir total viel Spaß.

Magst du keine Männer?

Doch, ich mag Männer. Ich habe, als ich jung war, im Rettungsdienst gearbeitet. Ich habe es geliebt, dort fast die einzige Frau zu sein (es gab noch eine weitere Kollegin). Es war immer lustig und eine tolle Zeit. Ich mag Männer auch als Sänger, Schauspieler, Kollegen, ich habe einen Ehemann, mein Patenkind … Aber arbeiten tue ich am liebsten mit Frauen. 😉

Janina Pohle, Windelfrei- & MamiCoach

Janina von LeoninaBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Ich gebe Mamas Impulse & Unterstützung, wie sie stressFREI, SELBSTbestimmt & LIEBEvoll mit sich selbst, ihrem Kind und ihrem Alltag umgehen können. Denn nicht selten stürzt man als Neu-Mama in eine tiefe Krise. Die Steine des Lebens und des Mama- und Frau-Seins zu nehmen, um etwas Wundervolles daraus zu bauen, das ist mein Job, Hand in Hand mit den Mamas an meiner Seite! Mein absolutes Herzensthema der Mama-Baby-Kommunikation – das Tor schlechthin zur Mutter-Kind-Bindung und zur eigenen Stressresistenz und Achtsamkeit – WindelFREI!

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Viele Frauen, vor allem Mütter, stehen heute meines Erachtens irgendwo im Nirgendwo. Sie haben das zarte Bändchen ihrer Mama-Intuition verloren, reißen sich Arme und Beine aus, um beruflich mit den Männern Schritt zu halten, und müssen ihr Leben dazu noch meist de facto alleinerziehend und ganz ohne Clan wuppen. Das ist eigentlich eine Nummer für einen Zirkus. Frauen sollen heute alles können und sein, nur eins nicht: eine intuitive, selbstbestimmt lebende Mama, die sich ihre ganz persönlichen Prioritäten setzt. Ich wünsche uns Frauen und Mamas den Mut, für ihre weiblichen Lebensgestaltungswünsche einzustehen.

Magst du keine Männer?

Kommt ganz auf die Männer an. 😉

Annette Lenzen, Luxus für die Seele

Annette LenzenBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Mein Herzensthema ist Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit von Frauen. Als Mentalcoach und Spezialistin für Ahnenheilung helfe ich Frauen, all die Blockaden zu lösen, die ihre Ursache in Familiendynamiken/Familiengeheimnissen … kurz: in vererbten Traumata (Epigenetik) haben. Meine Herangehensweise beinhaltet neben der Auflösungsarbeit auch Mindset-Arbeit und das Ganze wird ergänzt um das uralte Wissen über ätherische Öle und ihre Anwendung.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Eigentlich wollte ich früher immer lieber mit Männern arbeiten, da ich diese Stutenbissigkeit und diese Intrigen, die uns Frauen nachgesagt werden, so gar nicht mag.

Aber da Männer sich diesen Themen häufig nicht stellen, sondern versuchen, sie einfach wegzudrücken, fing ich an, mehr mit Frauen zu arbeiten. Auch sind im MLM mehr Frauen als Männer. Im Bereich der ätherischen Öle tun sich Männer ebenfalls häufig sehr schwer. Wenn sie aber einmal Blut geleckt haben, dann sind sie häufig viel engagierter und damit auch erfolgreicher als Frauen.

Magst du keine Männer?

Ich habe kein Problem mit Männern, eher manchmal etwas Mitgefühl, denn erst waren sie zu hart, jetzt zu weich, also wie genau sollen sie denn sein? Charaktervolle Menschen – das fände ich toll.

Conny Brackmann, text-liebe

Conny BrackmannBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Ich unterstütze Frauen dabei, mit ihrem Business im Web sichtbar zu werden! Ich gestalte Websites mit WordPress und arbeite als freiberufliche Texterin und Autorin.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Als ich mit meinem Business gestartet bin, war mir klar, dass ich mich auf Frauen konzentrieren möchte: Solopreneurinnen und KMU. Ich habe in vielen Gesprächen festgestellt, dass Frauen mehr persönliche Ansprache fordern – und darauf gehe ich ein.

Die meisten Frauen suchen eine intensivere Beratung und haben eine andere Herangehensweise als Männer – gerade beim Design. Frauen sind einfach dankbar, wenn sie merken, dass ich mich ganz auf sie einstellen kann. Ich nehme mir die nötige Zeit und gebe auch gerne Tipps, die über den eigentlichen Auftrag hinausgehen. Bei mir tickt keine Uhr, wenn ich mit einer Kundin telefoniere. Die meisten Frauen brennen für ihr Business, und das soll sich auch auf der Website widerspiegeln.

Magst du keine Männer?

Ich mag Männer – sehr sogar. 🙂 Am liebsten sind mir die Herren, die mit ganz viel Humor durchs Leben gehen und respektvoll und auf Augenhöhe mit Frauen umgehen. Bei meiner text-liebe gibt es sogar einen Mann im „Team“: Der Techniker Uwe Hermann, mit dem ich zusammenarbeite, ist ein wunderbarer Frauenversteher.

Kaja Otto, Female Leadership Coach & Spiritual Mentor

Kaja Otto im Interview für OhneUmschweife zum Thema: Zielgruppe Frauen für das eigene Business und HerzensthemaBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Ich glaube, dass jede Frau das Recht hat, ein Leben zu leben, welches sie wirklich liebt. Ich glaube, dass wir, wenn wir uns wieder mit unserer Intuition und unserer Weisheit verbinden, in der Lage sind, eine massive Veränderung in unserem Leben und der Welt herbeiführen zu können.

Und dabei helfe ich den Frauen,  mit denen ich arbeite. Damit sie ihre Kraft wieder entdecken und ein Leben kreieren, welches sie wirklich lieben. Und zwar so, wie sie es wollen und nicht, wie irgendjemand meint, dass es sein sollte. Dabei ist es mir wichtig, ganz unterschiedliche Eintrittspunkte zu haben, vom Podcast über Kurse bis zur 1:1-Arbeit. Ich habe mich damals bewusst für den Mix aus online und offline entschieden, um möglichste vielen Frauen einen Zugang zu ermöglichen.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Ich glaube, dass Frauen den Schlüssel zur langfristigen Veränderung unser Welt in der Hand halten. Deswegen ist es mir ein tiefes Anliegen, Frauen in ihrer Entwicklung, ob privat oder professionell, zu begleiten. Ich habe schon immer an die spezielle Kraft in Frauen geglaubt und sie auch in meinem alten Job gefördert. In der Selbständigkeit ergab es sich dann von alleine, die Männer wurden weniger, die Frauen kamen.

In den letzten Jahren ist mir persönlich auch immer deutlicher geworden, wie wichtig Frauen als Element für Veränderung sind. Nicht nur sind wir 50% der Bevölkerung, sondern auch diejenigen, die die Männer von morgen gebären.

Magst du keine Männer?

Ich liebe Männer, ich finde sie ganz wunderbar und habe auch großartige Männer in meinem Leben. Und gleichzeitig habe ich ihr Wegbleiben als klaren Hinweis gesehen. Und ich laufe ihnen nicht hinterher. 😉 Die Männer, mit denen ich immer wieder auch im 1:1 arbeite, werden zu 99% von ihrer Frau, Schwester oder Freundin geschickt. Alle sagen, dass sie alleine nie gekommen wären. Und ich freue mich über jeden einzelnen, der diesen Weg beschreitet.

Janine Tychsen, tychsen kommunikation

Janine TychsenBeschreibe bitte dein Herzensthema, mit dem du selbstständig bist.

Nach über 20 Jahren in großen Unternehmen und Organisationen bündelte ich all meine Stärken und Fähigkeiten als Kommunikationsexpertin, Psychologin und Mensch und machte mich selbständig als Neurosystemische Coach für Frauen in Führungspositionen. Seitdem unterstütze und begleite ich Frauen im mittleren und oberen Management bei ihren täglichen Führungsherausforderungen. Mir liegt es sehr am Herzen, dass diese Frauen ihr individuelles und authentisches Führungs-Ich entdecken und im Beruf vollends ausleben – so wie sie sind und eben nicht, wie es von ihnen erwartet wird. Nach dem Motto: Raus aus der Box der Konventionen und Erwartungen.

Warum fokussierst du dich ausschließlich auf Frauen?

Nie hatte ich die Absicht, Coach zu werden. Doch meine eigenen Erfahrungen als ehemalige Führungsfrau warteten darauf, weitergegeben zu werden. Mir war und ist es ein großes Herzensanliegen, dass Frauen in Führung bewusst diese Position ausleben und sich eben nicht in die Box der Konventionen quetschen lassen. Denn je höher „wir“ Frauen die Karriereleiter erklimmen, desto mehr imitieren wir Machtverhalten.

Gründe dafür gibt es viele. Diese Gründe machen uns unfrei und abhängig. Sie verhindern unsere berufliche und private Weiterentwicklung und Entfaltung. Das ist fatal. Damit ist im Übrigen auch keinem Unternehmen geholfen. Aus diesem Denken und dieser Sichtweise müssen wir raus, gemeinsam. Je mehr Frauen sich dessen bewusst sind, desto mehr weibliche Vorbilder kann es „da oben“ geben. Und die brauchen wir ganz dringend!

Magst du keine Männer?

Oh doch! Ich mag Männer sehr. Einige männliche Mentoren haben meinen Weg begleitet. In meiner täglichen Arbeit geht es um Heterogenität, um das Voneinanderlernen und um vernünftiges Miteinander. Die Männer haben es ja momentan auch nicht leicht: Überall geht es um die Förderung und die Sichtbarkeit von Frauen. Es könnte der Eindruck entstehen, dass Männer derzeit nicht erwünscht sind. Doch das ist Quatsch. Ich kenne so viele unterstützende Männer. Auch welche, die an den Spitzen von Unternehmen sitzen und sich sehr stark für die Förderung von Frauen in Spitzenpositionen einsetzen. Es geht nur gemeinsam!

Du bist von diesen Frauen genauso begeistert wie ich? Dann hinterlasse gerne einen Kommentar und teile deine Herzlichkeit mit uns. Denn Energie braucht die Welt! 🙂

Blogbeitrag_Buecher fuer berufliche Orientierung

Welche Bücher eure berufliche Orientierung maßgeblich beeinflussen können

(unbezahlte Werbung aufgrund von Namensnennungen & Bücherempfehlungen)

Bestimmt habt ihr das auch schon mal festgestellt: Ihr befindet euch in einer bestimmten Phase und passend zu dieser fallen euch plötzlich Bücher in die Hand (oder in die eBook-App), die dieses momentane Gefühl verstärken.

Ich befand mich Anfang 2018 in dieser Phase: Ich wusste, dass mich meine aktuelle Festanstellung nicht mehr glücklich macht, wusste aber auch nicht, wo es als nächstes hingehen sollte.

In dieser Phase schlenderte ich durch Buchläden in Hamburg und landete in einer von den „Alles-ist-möglich“-Regalreihen. Versteht mich nicht falsch, ich halte mich mittlerweile sehr oft in diesen Ecken von Buchhandlungen auf. Aber wenn man in einer komischen Phase ist, kommt es einem schon manchmal so vor, als würde jeder Buchtitel „Alles ist möglich, sobald du aus deiner Komfortzone rauskommst“ beinhalten.

In dieser Phase griff ich zu mehreren Büchern, die mich nach und nach inspirierten, in meinem Gefühl stärkten und mir den Weg wiesen. Ohne mich vor ein Straßenschild zu stellen.

Und hier kommen sie – in der Hoffnung, dass sie für den einen oder anderen von euch ebenso inspirierend und motivierend sind.

Anmerkung (unbezahlte Werbung): Die Links führen euch nicht wie gewohnt zu Amazon, sondern in den Online Shop von einer inhabergeführten Buchhandlung am Hamburger Stadtrand/Schleswig-Holstein. Ganz nach dem Motto: Support the Locals.

The Big Five for Life (John Strelecky)

Dieses Buch beschäftigt sich mit der Motivation hinter der Arbeit. Vision dieses Buches ist, dass jeder Mensch gerne zur Arbeit geht, weil die Motivation hinter seiner Tätigkeit darin besteht, damit auf persönliche Ziele einzuzahlen. Wenn also die Arbeit nichts mit uns selbst zu tun hat, wird es uns schwer fallen, einen Sinn darin zu sehen.

Was ich einfach charmant an diesem Buch finde, ist die Einbettung der Erfolgsgeheimnisse hinter erfüllender Arbeit in eine Geschichte zwischen dem Protagonisten Joe (frustrierter Angestellter) und Thomas (erfolgreicher Unternehmer). Das macht das Ganze weniger zu einem Sachbuch. Es führt einen anhand von Joes persönlicher Entwicklung sanft in eine ganz bestimmte Richtung. Und die tut gut.

Das Leben gestalten mit den Big Five for Life – Das Abenteuer geht weiter (John Strelecky)

Nach dem erfolgreichen Bestseller musste natürlich noch ein zweiter Band her. Und der lohnt sich mindestens genauso wie der erste.

Tatsächlich spielt in Das Leben gestalten mit den Big Five for Life ein reales kanadisches Unternehmen eine interessante Rolle. Denn einer der Gründer führt Joe durch die Organisation, das Gebäude, die Abteilungen, das Fitnessstudio … Was jetzt irgendwie banal klingt (Fitnessstudio gleich glückliche Mitarbeiter?), fügt sich alles zu einem sehr stimmigen und logischen Bild zusammen. Und dass es das Unternehmen tatsächlich gibt, verleiht dem Ganzen etwas wahnsinnig Inspirierendes.

Start with why (Simon Sinek)

Wenn die oberen beiden Bücher mit ihrer romanähnlichen Geschichte etwas für jeden sind, richtet sich Start with why von Simon Sinek eher an die Sachbuch-Interessierten. Es ist aber nicht weniger interessant. Simon Sinek hat einen der beliebtesten TED Talks aller Zeiten zu dem WARUM der Menschen und ihrer inneren Motivation gehalten.

Erinnert ein bisschen an „The Big Five for Life“, oder? In gewissem Sinne schon – und dann auch wieder nicht. Auf jeden Fall gibt es nicht nur auf einen selbst neue Perspektiven, sondern auch einen neuen Blick auf andere. Warum sind Marken wie Apple erfolgreich? Und andere, die vielleicht sogar viel besser sind, nicht? Warum vertrauen wir bestimmten Menschen und anderen nicht? Wie handeln und führen erfolgreiche Menschen und können damit ganze Massen bewegen?

Magic Cleaning (Marie Kondo)

Etwas ganz anderes stellt Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert dar. Kurz vorweg: Ich lese eigentlich keine Aufräum-Bücher. Wahrscheinlich weil ich mich immer für einen ordentlichen Menschen gehalten habe. Aber genau in der Phase, als sich beruflich viel zu verändern schien, hatte ich auch das Bedürfnis, die Wohnung von alten Lasten zu befreien.

Magic Cleaning wurde von Marie Kondo geschrieben, die zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt zählt und durch ihre selbstentwickelte Aufräum-Methode KonMari tatsächlich etwas komplett Neues geschaffen hat. Es hat mich dazu gebracht, die Anzahl der Dinge in meiner Wohnung zu halbieren – indem ich nur noch Sachen behalten habe, die mir tatsächlich Freude bringen. Das ist das Grundprinzip hinter ihrer Methode.

Nachdem ich ausgemistet und die aussortierten Sachen vor die Tür gestellt hatte, haben meine Nachbarn gedacht, dass ich ausziehen würde.

Das Beste an dieser Methode ist (und ich kann es zumindest ein Dreivierteljahr später bestätigen), dass es anschließend auch ordentlich bleibt und man nie wieder in seinem Leben ausmisten muss.

Lasst euch überraschen.

The Greatest Showman

Als Letztes kommt keine Buch-, sondern eine Filmempfehlung. Ich habe The Greatest Showman dreimal im Kino angeschaut und bis heute um die zehnmal gesehen. Es ist eine (auf Tatsachen basierende) Geschichte – und weil ich es nicht besser formulieren kann, zitiere ich hier die Filmbeschreibung, die ihr auch hinter dem Link findet:

GREATEST SHOWMAN ist ein kühnes, mitreißendes  Musical, das die Geburt des Showbusiness feiert und das wunderbare Staunen, das uns erfüllt, wenn Träume wahr werden. Inspiriert von P. T. Barnums Ambition und Phantasie erzählt GREATEST SHOWMAN die Geschichte eines Visionärs, der aus dem Nichts kam und ein faszinierendes Spektakel erschuf, das zu einer weltweiten Sensation wurde.

Dieser Film ist einfach gut gemacht, jeder Song sitzt und es transportiert ein tolles Gefühl für alle, die etwas aufbauen und erreichen wollen. Für mich persönlich einer der besten Filme der letzten zehn Jahre und natürlich ein Muss für alle Hugh-Jackman-Fans. 😉

Habt ihr weitere Bücher oder Filme, die euch inspirieren und motivieren? Dann schreibt sie gerne in die Kommentare – sharing is caring!

Pinterest Pinnwand_OhneUmschweife-Branding

Wie du Moodboards nutzt, um deinen Stil zu finden

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber mir juckt es immer von Anfang an in den Fingern, wenn ich mich an ein neues Branding ranmache. Am liebsten würde ich nämlich direkt mit dem Visuellen, den Farben, den Mustern, den Stoffen, den Bildern beginnen und das ganze Strategische erst anschließend angehen.

Darum gehen bei mir Strategisches und Visuelles immer parallel los. Sobald ich mit dem Strategischen beginne, ist auch schon das erste Moodboard entstanden.

Moodboard_Prozess und Materialien_OhneUmschweife

Die ersten Erkenntnisse

Im Laufe der Zeit werden die Gedanken dann immer klarer, die Ausrichtung deutlicher, der Fokus stärker. Und damit geben mir meine ersten Moodboards nur noch einen Eindruck davon, was mir einfach prinzipiell an Farben, Schriften und Motiven gefällt.

Moodboard_Retro und Natur_OhneUmschweife

Ich klebe mir diese Moodboards ausgedruckt an die Wand direkt bei meinem Schreibtisch und schaue sie mir eine ganze Weile an. Oft gehen mir bestimmte Farben oder Motive nämlich schnell auf den Geist. Ich erliege dann dem, was Designer und Farbwissenschaftler aus dem FF können: Dass bestimmte Töne aggressiv machen, andere beruhigen und so weiter.

Bei der Betrachtung meiner Moodboards merke ich also irgendwann, was mir tatsächlich gefällt. Rosa ist beispielsweise eine Farbe, die bei kurzer Betrachtung fröhlich und freundlich wirkt, bei längerer Betrachtung aber aggressiv machen kann. Außerdem gibt es schon zu viele tolle Websites von tollen Frauen, die bewusst die Farbe Rosa oder Pink einsetzen. Da möchte ich mich nicht einreihen.

Bei den letzten Blogbeiträgen auf OhneUmschweife.de habe ich die verschiedensten Bilder verwendet, um mich selbst zu testen, welche ich am ansprechendsten finde.

Strategie und Visuelles gehen Hand in Hand

Die ersten Moodboards laufen also noch unabhängig von der Strategie, der Zielgruppe, der Ausrichtung … Aber sie vermitteln mir selbst, in welche Richtung es gehen soll.

Farben

Mittlerweile habe ich mich für die kühlen Farben entschieden, also alles von Lila über Blau bis hin zu Grün (die warmen sind Gelb, Orange, Rot).

Grün war schon immer meine Lieblingsfarbe. Sie ist entspannend, ruhig und positiv. Außerdem wirkt sie immer sehr harmonisch, wenn sie mit anderen Farben kombiniert wird. Weil sie mit der Natur assoziiert wird, benutzen Firmen in dieser Richtung gerne Grün als Hauptfarbe.

Blau ist eine typische Farbe, die gerne für Unternehmenswebsites eingesetzt wird. Ich selbst habe sie auch als meine Hauptfarbe auf jana-hohlweg.de gewählt, weil sie seriös, clean und professionell aussieht. Für OhneUmschweife.de wird sie eher in der Kombination mit Grün verwendet, also Türkis, Aquamarin und Petrol.

Meine Farb-Range wird demnach irgendwo zwischen Blau und Grün liegen Richtung Petrol und Türkis. Und viel Weiß – einfach weil es schlicht, neutral und clean aussieht.

Letztens saß ich mit einer Bekannten zusammen und wir sprachen über das Thema Personal Branding. Ihre erste Reaktion war: Das passt zu dir, ich sehe dich frisch, fröhlich, farbenfroh. Und genauso möchte ich auch das Branding von OhneUmschweife gestalten.

Tipp

Pinterest ist eine tolle Möglichkeit, sich einfach und schnell ein eigenes Moodboard zu bauen! Ich habe eine Pinnwand dafür angelegt, auf der ich alles sammele, das mich für OhneUmschweife inspiriert. Das können Farben, Fotomotive und Schriften sein. Gebt einfach mal ein paar Suchbegriffe ein und pinnt alles, was euch gefällt.

OhneUmschweife_In 4 Schritten zu deinem Herzensthema

In 4 Schritten zu deinem Herzensthema

Für manche Menschen ist es direkt klar, welches ihr Herzensthema ist. Und andere suchen Jahre danach und sind sich dann immer noch nicht ganz sicher. Ich selbst habe einige Zeit gebraucht, um hinter mein eigenes zu kommen und zu verstehen, dass das etwas ist, was ich beruflich weiterverfolgen möchte. Weil ich jederzeit an den Laptop gehen und daran weiter arbeiten kann. Weil es mir nie so vorkommt, als würde ich arbeiten.

Wie finde ich selbst heraus, in welchem Thema ich aufgehe?

Es gibt verschiedene Methoden herauszufinden, bei welchem Thema wir gar nicht mehr aufhören können. Hier sind ein paar Beispiele für dich:

Sei dein eigener Stalker

Social Media sei Dank (zumindest bei sehr vielen), dass wir uns mittlerweile komplett von Außen betrachten können. Schau dir also Folgendes an:

Dein Instagram-Account: Welchen Unternehmen und Influencern folgst du hier? Gehe zu deiner Abo-Liste und liste die ersten 10 Unternehmen/Influencer auf, die du hier findest (keine Privatpersonen!). Schreibe jeden Namen auf eine Karte und verzeichne hier direkt, warum du diesen Accounts folgst und welches Gefühl das bei dir auslöst.

Deine Pinterest-Pinnwände: Welchen Pinnwänden folgst du? Warum folgst du ihnen? Was gefällt dir am besten und bei welchem Stichwort wirst du regelmäßig süchtig, wenn du es in die Suche eingibst und die Ergebnisse durchgehst? Schreibe auch das auf Karten.

Dein Facebook-Profil: Wem folgst du am liebsten? Welche Seiten hast du abonniert? Auf welche Events gehst du gerne beziehungsweise welche hast du mit „interessiert“ markiert? Ab auf die Karten.

Anschließend clusterst du die Karten (leg sie auf einen großen Tisch oder pinne sie an eine Pinnwand) und gib den einzelnen Kategorien Überschriften.

Findest du Muster, Zusammenhänge, Schwerpunkte?

Ab ans Telefon

Eine weitere Methodik, um dem Kern näher zu kommen, ist, deine engsten Freunde und Verwandten anzurufen (das kennst du schon aus dem Beitrag, wie du deine berufliche Persönlichkeit findest).

Ruf also deine Mutter, deinen Vater, deine besten Freunde an. Idealerweise sprichst du mit Menschen, die dich als Kind schon gekannt haben. Denn als Kind verfolgen wir oft ungefiltert unsere Interessen und leben Hobbies aus. Was können andere dir also über dich selbst erzählen?

Stelle ihnen ein paar Fragen:In 4 Schritten zu deinem Herzensthema_OhneUmschweife.de_Pinterest

  • Wie war ich als Kind? Was waren meine Stärken und Schwächen?
  • Worauf hatte ich als Kind immer Lust? Und wozu nicht?
  • Was war mein Traumberuf?
  • Mit welchen Menschen habe ich mich gerne umgeben?
  • Wie schätzt du mich heute ein? Was sind meine Stärken?
  • Worüber sprechen wir am liebsten?
  • Bei welchem Thema merkst du, dass ich am meisten Begeisterung dafür aufbringe?

Hast du noch ein Tagebuch aus der Zeit? Abgesehen von regelmäßigen Lachanfällen steht da sicher viel Hilfreiches drin.

Sei stark

Bei dieser Übung werden die meisten von uns zurückhaltend. Es geht um deine Stärken. Ich habe mir eine Zeit lang regelmäßig meine Stärken aufgeschrieben, um mir darüber bewusster zu werden und das in meine Findungsphase einfließen zu lassen. Das hat nichts mit Selbstbeweihräucherung zu tun.

Meine Liste lautet beispielsweise so:

  • Gewohnheiten verändern, Neues ausprobieren, Erfolge feiern
  • Etwas auf den Punkt bringen, Unverständliches verständlich machen
  • Kreativität mit Struktur kombinieren, Selbst- und Zeitmanagement leben und optimieren
  • Ein Gefühl übertragen, Impulse geben, Begeisterung leben (ich habe mal bei einem Stammtischtreffen so begeistert über die KonMarie-Methode geredet, dass sich anschließend fünf Personen das Buch gekauft haben)
  • In Projekte stürzen, Themen recherchieren, mit etwas auseinandersetzen

Auch das kommt auf die Kärtchen.

Hab Geduld

Wenn du jetzt vor deinen Kärtchen sitzt und dich über die Papierverschwendung ärgerst, dann bist du auf dem richtigen Weg. Lass das Ganze ein bisschen nachwirken, schau dir in den nächsten Tagen immer wieder die Karten an, füge etwas hinzu, schmeiße etwas raus.

Im Laufe der Zeit sollte sich ein Bild vor deinem inneren Auge formen. Vielleicht nimmt es nach zwei Wochen Gestalt an, vielleicht aber auch erst nach zwei Monaten. So oder so – du kommst deinem Herzensthema näher.

Was ist dein Herzensthema?

OhneUmschweife: Warum dein Business eine Persönlichkeit braucht Wer bist du eigentlich?

Wer bist du eigentlich? Warum dein Business eine Persönlichkeit braucht

(unbezahlte Werbung aufgrund von Namensnennung)

Als Selbstständige, Einzelkämpfer, Personengesellschaft, Freelancer oder wie wir uns auch immer nennen wollen – wir stehen mit unserer Person für unsere Marke. Genau das ist es auch, was den Bereich Corporate Branding von Personal Branding unterscheidet. Bei ersterem wird für ein Unternehmen eine Identität gesucht und geschaffen. Bei letzterem steht eine einzelne Person für eine Marke – und muss darum nicht schauen, wie sie verschiedene Persönlichkeiten in eine Identität zusammenpackt. Sie muss ihre eigene berufliche Persönlichkeit ausbilden, um damit für die eigene Marke zu stehen.

Was bedeutet eigentlich Personal Branding?

Für mich ist hier immer am wichtigsten, dass Personal Branding nicht heißt, dass

  • man sein Leben nach Außen offen legt und einen Seelenstriptease hinlegt
  • die private Person nun nach Außen gekehrt wird
  • man ab jetzt jeden kleinsten Erfolg in die Welt schreit und sich den ganzen Tag profiliert

Es bedeutet, dass

  • mein berufliches Ich ein genaues Profil erhält
  • dieses konsistent über professionelle (soziale) Kanäle abgebildet wird, um das Profil in den Köpfen zu festigen
  • und andere dazu befähigt, in einem Satz zu erzählen, wofür ich stehe
  • sowie mir Möglichkeiten eröffnet, die anders nicht entstanden wären

Wie finden wir unsere berufliche Persönlichkeit?

Bis zu diesem Punkt hast du wahrscheinlich schon dein eigenes Business (grob) 5 Blogbeitrag_Wer bist du eigentlich_Pinterest.pngumrissen. Du hast bereits formuliert, warum du es betreibst oder betreiben möchtest? Du hast deinen Fokus festgelegt und weißt genau, welche Zielgruppe du ansprechen möchtest?

Dann wird es nun Zeit, das Ganze mit etwas Leben zu füllen. Stell dir also die folgenden Fragen und schreibe die Antworten in kurzen Stichpunkten auf:

  • Für welche Werte stehst du?
  • Welche Kompetenzen schätzen andere an dir?
  • Welche Eigenschaften begleiten dich durch dein berufliches Leben?
  • Wenn du aus dem Raum gehst – was sagen deine Freunde über dich und dein Business?
  • Welches Problem deines Kunden möchtest du auf welche Weise lösen?

Du weißt die Antworten auf diese Fragen nicht? Oh doch, auf jeden Fall. Zu jeder Frage kannst du mindestens 3 Stichpunkte aufschreiben.

Anschließend rufst du deine Mutter an, denn sie weiß es auf jeden Fall. Dann noch deine beste Freundin/deinen besten Freund, einen guten Kollegen und deine Partnerin/deinen Partner. Trage alles auf Karten zusammen, kategorisiere diese und finde Überschriften für die einzelnen Häufchen. Kristallisiert sich hier schon mehr raus?

Mach daraus keine Wissenschaft, sondern forme vor deinem inneren Auge ein Bild von dir selbst.

Wie das aussehen kann? Wie das von Steve Jobs. Wir wissen, wofür er stand, was seine Vision war, wie sich das in den Apple-Produkten geäußert hat. Wir haben ein ganz klares Bild seiner beruflichen Persönlichkeit – inklusive seines Kleidungsstils. Auch das kann etwas sein, das dich ausmacht. Nicht umsonst gibt es mittlerweile zahlreiche Berater, die sich im Rahmen des Personal Branding auf den äußeren Auftritt fokussieren und Menschen dabei helfen, ihre Persönlichkeit durch ihre Kleidung auszudrücken.

Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Es gibt viele Selbstständige, die zwei oder drei Themen besetzen und diese unabhängig voneinander vermarkten. Das ist oftmals dann der Fall, wenn

  • diese Themen vollkommen unterschiedliche Zielgruppen ansprechen
  • sie sich nicht einheitlich über dieselben Kanäle vermarkten lassen
  • die Verknüpfung einfach irritieren würde

Carina Herrmann macht das beispielsweise mit ihren beiden Seiten www.pinkcompass.de (ein Reiseblog für Frauen) und www.um180grad.de so (eine Seite für selbstständige Frauen, die regelmäßig einen Tritt in den Hintern brauchen). Beide Themen leben erst einmal getrennt auf zwei unterschiedlichen Websites, werden aber an cleveren Stellen miteinander verknüpft – sofern es eben Sinn ergibt. Denn nicht jede selbstständige Frau möchte nur noch durch die Welt reisen und online arbeiten bzw. hegt eine Leidenschaft fürs Reisen. Aber natürlich gibt es viele von ihnen und diese verirren sich dann von der einen Website auf die andere.

Wer die beiden Seiten kennt, merkt schnell, dass sich Carina als Person unterschiedlich positioniert – je nachdem für welches Thema sie wirbt. Und hier ist natürlich die Herausforderung: Nämlich zwei (oder mehr) unterschiedliche berufliche Persönlichkeiten abzubilden, die sich deutlich unterscheiden, aber nicht widersprechen und nicht nur bloße „Rollen“ abbilden.

Als privater Mensch habe ich ja auch unterschiedliche Interessen. An dem einen Tag mache ich Sport, bin mit sportinteressierten Freunden unterwegs und unterhalte mich über das nächste Rennen. Am nächsten Tag sitze ich im Malkurs, lebe meine Kreativität aus und spreche mit Menschen über Farben und Motive. Niemand würde hier behaupten, dass ich mich nicht gleichzeitig für Sport und Malerei interessieren kann. Auch wenn die Menschen in meinem Malkurs nicht zwangsweise etwas mit meiner Sportleidenschaft anfangen können.

OhneUmschweife: Es kommt nicht darauf an, was du tust, sondern warum du es tust

Es ist entscheidend, WARUM du etwas tust – nicht WAS du tust

(unbezahlte Werbung aufgrund von Namensnennung)

 

People don’t buy what you do, they buy why you do it. (Simon Sinek)

Bei einer Marke, einem Business, einem Produkt ist es tatsächlich nicht so entscheidend, was du tust. Viele Menschen bieten sehr ähnliche oder sogar gleiche Produkte und Dienstleistungen an, aber nur einzelne werden erfolgreich.

Warum ist das so?

Weil es für uns einfach wichtig ist, mit wem wir zusammenarbeiten und welche Motivation beim Gegenüber dahinter steckt. Warum tut derjenige das, was er tut? Um mit mir Geld zu verdienen? Das überzeugt mich nicht. Weil er sein Produkt richtig gut findet? Na und, das muss ja nicht für mich gelten.

Was könnte dein WARUM sein?

Das WARUM steckt bei jedem woanders. Es kann eine persönliche Erfahrung sein, ein dich bewegendes Thema … Egal was – es sollte dir eine Vision geben. Eine innere Motivation, warum du das tust, was du tust.

Simon Sinek, Autor und Redner, gibt also den Rat: „Start with why.

Golden Circle von Simon Sinek für dein Warum

Frei nach Simon Sineks „Golden Circle“

Das ist das, was ich ansatzweise in dem ersten Beitrag zu dem Thema Rebranding von OhneUmschweife getan habe. Ich habe euch erzählt, was mein Warum ist – nämlich dass Personal Branding ein Herzensthema für mich ist.

Warum?

Weil ich mit meiner eigenen Selbstständigkeit mein Herzensthema verfolge und davon überzeugt bin, dass jeder Selbstständige mit Herzensthema erfolgreich sein kann. Mit einem genauen Fokus, der richtigen Positionierung und viel Motivation schaffen wir gemeinsam Möglichkeiten, die anders nicht aufgetaucht wären.

Es ist für deinen Gegenüber einfach das Warum tust du das, was du tust? Was ist dein Warum? Ohneumschweife.deentscheidende Kriterium – warum sollten wir also nicht damit starten?

Das Was liegt oftmals irgendwie näher. Wir reden darüber, was jemand macht. Wir reden darüber, was jemand als Dienstleistung anbietet. Zu was jemand berät. Aber warum jemand etwas tut, wird vielleicht nicht direkt gefragt.

Der Schlüssel ist wahrscheinlich, es in allem mitzutransportieren – in dem, was ich sage, wie ich es sage und warum ich es sage. Damit mein Gegenüber verstehen kann, wo etwas herkommt und wohin ich damit möchte.

Was ist dein WARUM?

OhneUmschweife_Finde deinen Fokus und formuliere dein Statement

Finde deinen Fokus und formuliere dein Statement

Der erste Schritt hin zu einer neuen Identität ist das eigene Statement, gerne auch Value Proposition Statement genannt. Was dahinter steckt, ist nicht mehr oder weniger der Fokus, den deine Marke besitzt.

Beispiel: Umzugsunternehmen

Finde deinen Fokus mithilfe von OhneUmschweife.de und optimiere dein BusinessMein liebstes Beispiel ist immer das Umzugsunternehmen, das sich auf dem Markt positionieren möchte. Das kann jetzt natürlich sagen, dass es für alle, die umziehen möchten, diese Dienstleistung anbietet. Damit spreche ich eigentlich jeden an. Denn jeder zieht früher oder später mal um. Wenn ich mich allerdings als Umzugsunternehmen positioniere, das sich ausschließlich auf Senioren fokussiert, gebe ich mir ein stärkeres Profil. Denn Senioren haben besondere Anforderungen an ihren Umzug (besondere Vorsicht mit ihren Sachen, benötigen Hilfe beim Ein- und Auspacken usw.) und werden dann eher auf ein Umzugsunternehmen zurückgreifen, das ihre Anforderungen ganz genau kennt. Anstelle auf eines, das generell Umzüge durchführt, aber eben für jeden.

Lange Rede, kurzer Sinn

Wir brauchen einen Fokus. Dafür bietet sich (nach ein bisschen Vorarbeit) an, ein Statement zu formulieren, das diesen Fokus wiedergibt. Ein solches Statement besteht in der Regel aus dem Business-Namen, dem Produkt oder Service, dem Zielmarkt bzw. der Zuhörerschaft sowie dem Mehrwert, der sich für den Kunden daraus ergibt.

Das Statement für OhneUmschweife

Der erste Versuch:

OhneUmschweife bietet passgenaue Unterstützung im Bereich Personal Branding für Selbstständige, die sich selbst als ausdrucksstarke Marke positionieren möchten, um ihr Herzensthema voranzutreiben.

Da ist jetzt schon viel drin: Das Business (OhneUmschweife), das Angebot (Unterstützung im Bereich Personal Branding), die Zuhörerschaft (Selbstständige) und eine Beschreibung der Zuhörerschaft (die sich selbst als ausdrucksstarke Marke positionieren möchten, um ihr Herzensthema voranzutreiben).

Mir persönlich ist das Angebot noch nicht fokussiert genug. Ich würde mich jetzt als Leser fragen, was genau hinter dem Angebot zum Thema Personal Branding steckt. Ihr auch? Was genau hat der Kunde davon?

Im nächsten Statement setze ich mich dazu von anderen ab, um die Differenz klarer zu machen.

Branding ist nicht nur etwas für die großen Marken. Nehmt mit mir gemeinsam die Herausforderungen der Selbstständigkeit. OhneUmschweife bietet dafür passgenaue Unterstützung für das eigene Personal Branding, damit ihr eure Herzensthemen sicher und erfolgreich vorantreiben könnt.

Hm. Konzentrieren wir uns im nächsten Versuch noch mehr darauf, was genau hinter dem Angebot steckt.

OhneUmschweife erschafft Sichtbarkeit für eure Selbstständigkeit, euer Herzensthema und eure Person und schafft Möglichkeiten in alle denkbaren Richtungen.

Und noch einmal anders formuliert:

OhneUmschweife verhilft Selbstständigen zu mehr Sichtbarkeit im Markt, im Netzwerk und bei potentiellen Auftraggebern mit passgenauer Unterstützung im Bereich Personal Branding.

Ergänzend dazu, um den Unterschied zwischen den großen Branding-Agenturen und OhneUmschweife deutlich zu machen:

Im Gegensatz zu großen Branding-Agenturen bietet OhneUmschweife überschaubare Pakete, die genau an der richtigen Stelle den gewünschten Effekt erzielen. Eben ohne Umschweife.

Es gibt nicht das eine richtige Statement

Oben habe ich fünf verschiedene Arten von Statements für mich ausprobiert, um

  1. meine Gedanken in geordnete Bahnen zu leiten
  2. durch verschiedene Formulierungen meinen eigenen Schwerpunkt herauszufinden
  3. meinen Unterschied zu anderen Branding-Anbietern zu verdeutlichen

Wenn ich mich jetzt für ein Statement entscheide, mit dem ich erst einmal weiter machen möchte, ziehe ich mir die konkretesten Ansätze aus den oben stehenden Sätzen heraus:

  1. OhneUmschweife
  2. Selbstständige mit Herzensthemen (die also mit ihrer Selbstständigkeit ein Thema verfolgen, das nicht nur Mittel zum Zweck ist)
  3. Personal Branding
  4. Kleine verdaubare Leistungspakete
  5. Die Sichtbarkeit und Möglichkeiten im Markt, im Netzwerk und bei potentiellen Auftraggebern schaffen
  6. Und das alles ohne Umschweife.

Lasst uns das nun in das (vorerst) finale Statement kippen:

OhneUmschweife bietet Selbstständigen mit Herzensthema kleine Leistungspakete für ihr Personal Branding an, um mehr Sichtbarkeit und Möglichkeiten im Markt, im Netzwerk und bei potentiellen Kunden zu schaffen.

Und das alles ohne Umschweife.

So weit, so gut. Mit diesem Statement werde ich erst einmal weiterarbeiten. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich das Statement in der einen oder anderen Richtung noch einmal verändern wird. Das ist auch vollkommen in Ordnung und gewünscht. Denn umso weiter wir in unseren strategischen Überlegungen voranschreiten, desto konkreter werden die Gedanken.

Wie lautet das Statement zu deinem Business? Schreib es gerne in die Kommentare!

Die Übergangsphase von OhneUmschweife

Die Übergangsphase – Was hat Personal Branding mit der deutschen Sprache zu tun?

Die Entscheidung, das Thema Rechtschreibung und Zeichensetzung zu verabschieden, ist mir nicht leicht gefallen. Schließlich habe ich letztes Jahr viel Zeit darauf verwendet, den Blog mit dieser Richtung aufzubauen.

Aber nun wird dieses Thema nicht mehr im Fokus stehen. Ich weiß noch nicht, ob ich es behalte (denn für jeden Selbstständigen ist es ebenso wichtig, fit in der Rechtschreibung zu sein) oder mich ganz davon verabschiede (um den Fokus nicht zu verlieren).

Wie wird die Übergangsphase aussehen?2 Blogbeitrag_Begleitet mich bei der Umgestaltung von OhneUmschweife.de_Pinterest

Fest steht: Die deutsche Sprache wird nicht mehr im Fokus stehen. Aber die Über-mich-Seite ist darauf ausgelegt, auch die Facebook-Seite – und vor ein paar Wochen habe ich eine Pinterest-Seite mit diesem Schwerpunkt eröffnet.

Da ich das Ganze strategisch angehen möchte, kommen hier die Übergangslösungen:

  1. Die Über-mich-Seite kommt weg
  2. Die Blogartikel zur deutschen Sprache bleiben bestehen, aber sichtbar separiert als eigene Kategorie im Hauptmenü
  3. Das Logo wird zum Übergang ein „neutraler“ Schriftzug (ohne das Selbstgeschriebene)
  4. Die Bildwelt wird etwas durcheinander laufen, da ich erst einmal das Strategische und anschließend das Visuelle angehen werde (natürlich habe ich schon eine Richtung im Kopf, aber diese ist noch nicht gefestigt)
  5. Die Facebook-Seite bleibt erst einmal so, wie sie ist (abgesehen von der Logo-Änderung im Profil- und Titelbild)
  6. Die Pinterest-Seite erhält eine zusätzliche Pinnwand zum Thema OhneUmschweife-Branding, wo die Pins zu den Blogartikeln dieser Reihe veröffentlicht werden (der Rest bleibt vorerst bestehen)

Die Dinge werden etwas durcheinander laufen

Das ist in diesem Falle für mich in Ordnung. Und ich hoffe, für euch auch? Denn jetzt, wo erst einmal die Entscheidung gefallen ist, das Ganze „öffentlich“ umzubauen (Schluck), muss ich auch mit den Baustellen auf dem Weg zum fertigen Haus leben.

Warum OhneUmschweife nie wieder wie zuvor sein wird - Personal Branding für Selbstständige mit Herzensthema

Warum OhneUmschweife.de nie wieder wie vorher sein wird

Ohneumschweife.de existiert nun seit circa (oder ziemlich genau) einem Jahr (Jubel!). Aber auch nur irgendwie so nebenbei. Ohneumschweife ist das Ergebnis meines Wunsches, eine Seite ins Leben zu rufen, die sich vorurteilsfrei und entspannt mit der deutschen Sprache auseinandersetzt. Das ist auch passiert – bis etwa zum Anfang dieses Jahres. Und dann habe ich begonnen, meine Selbstständigkeit für Juni vorzubereiten (zweiter Jubel!). Natürlich ist hier ein halbes Jahr lang meine komplette Energie reingeflossen. Mittlerweile bin ich seit zwei Monaten Teil der „Ich möchte keine Festanstellung, dankeschön“-Community und sehr glücklich damit.

Aber was passiert, wenn man plötzlich merkt, dass man sich seine gesamte Zeit selbst einteilen kann? Dass plötzlich Themen fröhlich winken und sogar in die eigene Haustür reinstürmen und es sich dann auf dem Sofa bequem machen?

Du (in diesem Falle ich) merkst, dass dieses Thema ein Herzensthema ist.

Ein Herzensthema? Genau! Ein Thema, das mich seit langem begleitet, über das ich mir so viel Wissen angeeignet habe, einfach weil es mich begeistert. Welches Thema meine ich?

Personal Branding

Jede und jeder Selbstständige wird nun aufhorchen, denn bestimmt ist dieses Thema schon vielen begegnet. Die eigene Person als Marke, die Selbstständigkeit sichtbar machen, durch ein ausdrucksstarkes Branding überzeugen!

Du weißt immer noch nicht so genau, wovon ich eigentlich spreche? Kein Problem! Denn OhneUmschweife.de wird sich zukünftig hauptsächlich mit diesem Thema beschäftigen:

Personal Branding für Selbstständige und kleine Unternehmen.

Wie das genau aussehen wird?

Das kann ich dir auch noch nicht so genau sagen, denn ich bin nun meine eigene Kundin. Ich arbeite meine eigenen Arbeitsblätter durch, erschaffe für mich (und damit für OhneUmschweife) ein eigenes Branding. Um dir zu zeigen (ich hoffe, du bleibst dabei?), wie so etwas aussehen kann. Was alles dazu gehört. Dass es machbar ist, aber eben auch seine Zeit braucht.

Ich könnte natürlich auch einfach die nächsten zwei Monate vor mich hin konzeptionieren, dann das Erdachte umsetzen und schauen, wie es bei euch ankommt. ODER … oder ich veröffentliche hier jeden einzelnen Schritt auf dem Weg zu einer neuen Website und einem vollkommen neuen OhneUmschweife.de – und teile mit euch meine Gedanken zum neuen Branding. Umgekehrt hoffe ich darauf, dass ihr auch eure Gedanken mit mir teilt. Gebt mir euer Feedback, sagt, was euch gefällt und (insbesondere) was euch nicht gefällt. Kippt Themen ein, die euch interessieren, und schickt mir gerne Vorschläge, die euch unter den Nägeln brennen.

Warum das Ganze?

Weil es eine Heidenarbeit ist, eine Marke ordentlich aufzusetzen. Weil es viele tolle und wunderschöne Websites und Blogs gibt, aber kaum die Entstehungsgeschichten dahinter.

Für wen ist dieses Projekt also interessant?

Für alle, die sich auf dem Weg Richtung Selbstständigkeit befinden – oder auch schon Warum ohne Umschweife nie wieder wie vorher sein wird - Von der deutschen Sprache zu Personal Branding für Selbstständigemittendrin – und die Herausforderung nehmen wollen, sich ein eigenes starkes Branding aufzubauen.

Für alle, die ihrem Herzensthema eine Plattform geben wollen.

Für alle, die mit dem Gedanken einer Website oder eines Blogs spielen, aber nicht wissen, wie sie es angehen sollen.

Für alle, die liebend gerne ihre Meinung sagen und daran interessiert sind, gemeinsam etwas voranzutreiben und dann auch das Ergebnis zu betrachten.

Für alle, die sich für Ohneumschweife.de interessieren! 🙂

Alles ist möglich!

Ich weiß auch noch nicht genau, wo uns das Ganze hier hinführen wird. Aber ich freue mich darauf, mit euch gemeinsam die Marke OhneUmschweife.de umzubauen und daraus eine Personal-Branding-Plattform für Selbstständige zu machen.

Wie ist der Ablauf?

Ich veröffentliche hier nun regelmäßig die Schritte auf dem Weg zur neuen Marke OhneUmschweife.de. Ihr seht also am Objekt, wie das Objekt umgestaltet wird. Kein Wasserfallprinzip (monatelanges Konzeptionieren, irrelanges Umsetzen, Big Launch), sondern wir robben uns gemeinsam Stück für Stück vor und sehen, wie sich die Marke gestaltet.

Ich freu mich drauf!

Du hast Fragen dazu? Stell diese gerne in den Kommentaren.